Fachpraktiker/-in personenbezogene Serviceleistungen

Fachpraktiker/-in personenbezogene Serviceleistungen

Eine Ausbildung für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf / Lernbehinderung

Wir bewirtschaften im Diözesan-Caritas-Verband des Erzbistums Köln den Küchen- und Service-Bereich. Wir nutzen die verschiedenen Arbeitsbereiche der Großküche für die Ausbildung und Qualifizierung von jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf. Ein Schwerpunkt bildet hierbei die Ausbildung zum/zur Fachpraktiker/-in personenbezogene Serviceleistungen im Auftrag der Agenturen für Arbeit Köln und Bergisch Gladbach. Diese Ausbildung dauert drei Jahre, sie wird im dualen System in Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg Bergisch Gladbach durchgeführt, und schließt mit der Prüfung vor der Landwirtschaftskammer NRW ab. Zusätzlich findet die Ausbildung an mindestens 24 Wochen außerhalb unserer Ausbildungsstätte in geeigneten Betrieben statt. Ein Übergang in eine kooperative und/ oder betriebliche Ausbildung wird nach dem ersten Ausbildungsjahr angestrebt.

Ablauf der Ausbildung:

Innerhalb der dreijährigen Ausbildung durchlaufen alle Auszubildenden die unterschiedlichen Ausbildungsbereiche in der Hauswirtschaft:
Zu diesen Bereichen gehören im Schwerpunkt "Verpflegung":
Hier bereiten wir für unsere 80 bis 130 Gäste täglich ein Frühstücksangebot und zum Mittag zwei verschiedene Menüs inklusive Tagessuppe und Dessert, sowie ein Salatbuffet zu.
"Service": Wir sorgen wir für die Verpflegung von 12 Konferenzräumen.
"Hausreinigung": Hierzu gehört die Reinigung der Konferenzräume, der Cafeteria und der Großküche, und "Textilpflege": hier reinigen und glätten wir unsere gesamte Arbeitskleidung und die Küchenwäsche, zusätzlich bieten wir einen Bügelservice an.
Refektorium: Im Restaurant im Haus der Geschäftsstelle von IN VIA Köln e.V. werden täglich Speisen für ca. 25 Personen und der Service der Konferenzräume durchgeführt.

Neben der praktischen Ausbildung werden die Auszubildenden von Sozialpädagogen in den verschiedenen Belangen unterstützt, ebenso durch eine Lehrerin durch fachtheoretischen und Förderuntericht unterstützt. Zur Vermittlung der Ausbildungsinhalte werden die Auszubildenden in allen Bereichen unter Anleitung vom Ausbildungspersonal mit zunehmender Selbstständigkeit eingesetzt.

Dauer des Unterrichts/Arbeitseinsatzes:
39 Std. Arbeitswoche; pro Woche / 1 Tag Berufsschule mit 8 Schulstunden / regelmäßig 1 Schulstunde Stütz- und Förderunterricht / 2 Std pädagogische Betreuung , die restlichen 30 Std. praktische Mitarbeit im Betrieb

Beginn und Ende der Ausbildung:
Die Ausbildung startet jährlich Ende August.
Bei freien Plätzen ist unter persönlicher Voraussetzung auch ein späterer Einstieg im Einzelfall möglich

Die Ausbildung endet mit Bestehen vor der Abschlussprüfung zum Sommer nach 3 Jahren.

Zielsetzung ist es, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit befähigt werden die selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt.


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Flyer Fachpraktiker/-in personenbezogene Serviceleistungen
Eine Ausbildung für junge Menschen mit Förderbedarf

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