Pressemitteilung vom 02.07.2018

Argentinische Teilnehmer des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ suchen Unterkunft in Köln

Über den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts" engagieren sich derzeit die beiden Argentinier, Ignacio (19) und Laureano (19), im Rahmen ihres Freiwilligendienstes seit Herbst 2017 in einer Offenen Ganztagsschule in Köln. Bis März 2019 werden sie dort noch die pädagogische Arbeit unterstützen und suchen ab Anfang September zwei möblierte Zimmer in einer Wohngemeinschaft, einem Wohnheim oder auch eine Gastfamilie in Köln oder der nahen Umgebung. Die Kosten sollten maximal 250 Euro warm im Monat betragen. Seit 2015 lädt IN VIA Kath. Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Köln e.V. über den Freiwilligendienst „weltwärts" junge Menschen aus Argentinien und Uganda für einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst nach Köln ein. Der Verband ist offen für Einsatzstellen und Unterstützer des Projektes.

Seit 2008 entsendet IN VIA Köln über den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts junge Menschen in Länder Lateinamerikas sowie Ostafrikas. Mit der Süd-Nord-Komponente des weltwärts-Programms kann der Verband seit 2015 auch junge Menschen aus Argentinien und Uganda für einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst nach Köln einladen. Die Freiwilligen engagieren sich in gemeinnützigen Organisationen im sozialen oder kulturellen Bereich und sind während ihres Dienstes in Gastfamilien oder in Wohnheimen untergebracht.

Die Einsatzmöglichkeiten
Die Freiwilligen betreuen Kinder in Offenen Ganztagsschulen, arbeiten in den internationalen Projekten von IN VIA Köln, mit jungen Frauen im Teresa-von-Avila-Haus, einem internationalen Mädchenwohnheim, in einem Altenheim, der Bahnhofsmission sowie in der Caritas Integrationsagentur mit.

IN VIA Köln ist immer auch auf der Suche nach neuen spannenden Einsatzfeldern und -stellen für die Freiwilligen. Ziele der Süd-Nord-Komponente sind der gleichberechtigte Austausch und die Vernetzung zwischen Ländern des Globalen Südens und des Globalen Nordens, die persönliche Weiterentwicklung der Freiwilligen sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft, die von dem Engagement zurückgekehrter Freiwilliger profitiert.
Weitere Informationen zur Süd-Nord-Komponente auch unter:
https://www.weltwaerts.de/de/sued-nord.html


Weiterhin Unterstützer gesucht

Der Freiwilligendienst ist zu 65 Prozent durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie zu 30 Prozent durch die Einsatzstelle finanziert. Die darüberhinaus noch fehlenden Mittel muss IN VIA Köln selbst aufbringen. Als gemeinnütziger Verein ist IN VIA auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen. Während eines Freiwilligendienstes entstehen Kosten für die Seminare inklusive Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten, die Flugkosten ins Gastland, Unterbringung und Verpflegung vor Ort, Versicherungen, pädagogisches Personal im Heimatland und im Gastland sowie Verwaltung und Infrastruktur.

Kontakt:
Hinweise zu Unterkünften etc. an Ewa Balonis (Koordination Freiwilligendienst in Deutschland für internationale Freiwillige),
Tel. 0221/931810-17, E-Mail: weltwaerts.incoming@invia-koeln.de

www.facebook.com/IN-VIA-Köln-Internationale-Projekte
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IN VIA Köln e.V. ist ein innovativer katholischer Sozialverband in Köln, der sich für die Chancengleichheit und Teilhabe von jungen Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Ethnie und Unterstützungsbedarf einsetzt. Neue Wege werden ermöglicht, unter anderem in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Arbeit. 1898 gegründet, beschäftigt IN VIA Köln heute über 650 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In diesem Jahr feiert IN VIA Köln sein 120-jähriges Jubiläum.


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