Pressemitteilung vom 19.07.2017

Aktueller Ausbildungsjahrgang zum „Fachpraktiker/-in Service in sozialen Einrichtungen“ freut sich über gute Berufsaussichten

Über 20 Auszubildende aus der Region Köln und Bonn konnten letzte Woche ihren erfolgreichen Berufsabschluss zum „Fachpraktiker/-in Service in sozialen Einrichtungen“ feiern. Auf der Abschlussveranstaltung in der beeindruckenden Kapelle des GFO St. Marien-Hospital Bonn am Donnerstag, den 13. Juli, resümierten die anwesenden Absolventen, als auch die Initiatoren der praxisnahen Ausbildung, wie wichtig diese Ausbildung für eine immer älter werdenden Gesellschaft ist. Und der Erfolg dieser Ausbildung gibt den Initiatoren Recht: Alleine die Zahl der Ausbildungsbetriebe in Bonn und Köln hat sich von 2014 bis 2016 auf 40 Betriebe vervierfacht.

Die Kapelle des St. Marien-Hospitals stellte den festlichen Rahmen für die diesjährige Abschlussfeier des aktuellen Ausbildungsganges dar. Zahlreich und erwartungsvoll kamen die jungen Absolventen mit ihren Familien und Freunden in die Kapelle, um die beiden Ausbildungsjahre noch einmal Revue passieren zu lassen. Und die Zukunft nach dem gelungenen Abschluss sieht vielversprechend aus, denn die frisch gebackenen Fachpraktiker haben gute Berufsaussichten und erhalten meist neben einem befristeten oder unbefristeten Arbeitsvertrag auch die Möglichkeit, sich durch eine weitere Ausbildung (z.B. HauswirtschafterIn oder SozialhelferIn) weiter zu qualifizieren. Während der Feierlichkeiten wiesen die Initiatoren und Unterstützer, Dr. Daniela Kreuzberg, Kaufmännische Direktorin der GFO Kliniken Bonn, Betriebsstätte St. Marien, Dr. Manfred Lütz, Pfarrer Franz Meurer und Sibylle Klings, IN VIA-Geschäftsführerin nochmals auf die Wichtigkeit dieser Ausbildung hin und betonten, wie engagiert und zuverlässig sich viele der Auszubildenden präsentieren würden. Der Kabarettist Jürgen Becker untermalte die Veranstaltung auf humorvolle Weise.

So unterstützen die GFO-Kliniken die Fachpraktiker Ausbildung von Beginn an und sind stolz darauf, dieses Projekt in ihrer Einrichtung durchführen zu können. „Wir brauchen Menschen, die empathisch sind“, betont Dr. Daniela Kreuzberg. „Denn der Mensch braucht emotionale Intelligenz.“ Die kaufmännische Direktorin freut sich bereits auf die nächsten zwei neuen Auszubildenden im kommenden Jahr. Auch Pfarrer Hans Meurer betont, wie wichtig es in unserer älter werdenden Gesellschaft ist, Anderen Zuwendung zu schenken. Sibylle Klings, als IN VIA-Geschäftsführerin ebenfalls Unterstützerin der Ausbildung der ersten Stunde, stellt die Attribute der unterstützenden Ausbildungsbetriebe heraus: Außergewöhnlich, umtriebig, engagiert und zuverlässig. „Unsere Auszubildenden sind sehr stark motiviert. Dieses Projekt kann aber nur mit Hilfe engagierter Arbeitgeber möglich werden, die sich diesen Schülern widmen“ äußert Klings. Dr. Lütz unterstreicht in diesem Zusammenhang, wie wichtig es sei, dass uns Menschen in dieser Ausbil-dung begleiten, die soziale Kompetenzen vorweisen und betont, dass neben der Schule insbesondere die Praxisnähe der Ausbildung sehr wichtig sei.

Klings blickt vielversprechend in die Zukunft der Fachpraktiker-Ausbildung: „Wir planen, die Ausbildung NRW-weit auszubauen und es wird eine wissenschaftliche Begleitung geben“. Die Anfänge der Fachpraktiker-Ausbildung Im Jahr 2014 startete der erste Ausbildungsgang in Köln auf Initiative von IN VIA Köln e.V., dem Kölner Chefarzt und Psychiater am Porzer Alexianer-Krankenhaus, Dr. Manfred Lütz und Pfarrer Franz Meurer mit 13 Auszubildenden in 10 Kooperationsbetrieben, gefolgt von 18 Auszubildenden in einem zweiten Ausbildungsjahr im September 2015. Im Zeitraum von 2016 bis 2018 wurden bereits in insgesamt 40 Kooperationsbetrieben rund 30 Auszubildende in der IHK Bonn und Köln ausgebildet.

Die Ausbildung Die Ausbildung zum/zur „Fachpraktiker/-in Service in sozialen Einrichtungen“ dauert zwei Jahre und richtet sich an Haupt- und Förderschüler/-innen mit Lernschwierigkeiten und guten sozialen Fähigkeiten. Im Rahmen der Ausbildung haben die Schüler/-innen die Möglichkeit, ihren Hauptschulabschluss/ ihre Berufsreife zu erlangen. Im Rahmen der dualen Ausbildung wird der praktische Teil (70 Prozent) in den sozialen Einrichtungen vermittelt, den schulischen Teil (30 Prozent) übernimmt das Erzbischöfliche Berufskolleg in Köln bzw. das Robert-Wetzlar- Berufskolleg in Bonn. Zu den Unterstützern der zukunftsträchtigen Ausbildung gehören die IHK Köln, IHK Bonn/Rhein-Sieg, die Agenturen für Arbeit Köln & Bonn, die Arbeitsagenturen in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Koblenz und Montabaur der Landschaftsverband Rheinland, der Caritasverband Bonn, die Marienhaus Holding und IN VIA Köln gemeinsam mit den vielen Kooperationsbetrieben.

Weitere Informationen zur Ausbildung „Fachpraktiker/-in Service in sozialen Einrichtungen“ auch unter:
http://invia-koeln.de/de/unsere-arbeit/sozial-benachteiligtemenschen/ fachpraktiker_in_service_in_sozialen_einrichtungen.php

Bildnachweis: IN VIA Köln, 2017


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